Man weiß nie, ob man Heute die Kontrolle hat, um sich ein einziges Mal nicht auf die Waage zu stellen. Man weiß nie, wer diesmal gewinnt.

Die Essstörung?

Man selbst?

Ohne Selbstdisziplin und den nötigen Kampfgeist,

kann man es nicht schaffen, deshalb muss man jeden Tag kämpfen.

Kämpfen, um zu leben.

kämpfen, um glücklich zu werden.

Kämpfen, um gesund zu werden.

Aufgeben tun nur Verlierer.

Wer möchte denn schon ein Verlierer sein?

Niemand!!

 

Ich möchte, dass jeder der das hier liest, kämpft.

So, wie ich jeden Tag kämpfe.

Hilfe zu suchen ist keine Niederlage, sondern der Anfang von etwas besserem!

Magersucht - Hungern bis zum Umfallen

Schon als Kinder werden uns Barbiepuppen mit makellosen Aussehen vor Augen geführt.
Heute muss man nur noch eine Zeitschrift aufschlagen oder den Fernseher anmachen, schon sieht man tadellose Figuren, die von allen Seiten bewundert werden und für ihr angehungerte Figur auch noch Geld bekommen.
Gerade in unserer heutigen Gesellschaft wird oft eine perfekte Körperfigur verlangt.

Stars und Sternchen machen es uns vor: Jeder will aussehen wie Britney Spears oder Geri Halliwell! Auch viele Schauspielerinnen müssen für eine bestimmte Rolle Diäten machen und manche Regisseure nehmen nur Darstellerinnen, die nicht mehr als ein bestimmtes Gewicht auf die Waage bringen. Statt dieser Abmagerungswelle ein Ende zu machen, fördern die Medien diese!


Wer? Die meisten Betroffenen sind Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 25 Jahre. Aber auch Jungen werden, gerade in den letzten paar Jahren, immer mehr anfälliger für diese Sucht.

Gründe? Mögliche Ursachen sind oft Stress in der Schule, Probleme in der Familie, Angst vor dem Dicksein oder vor dem Erwachsen-Werden. Bei manchen Berufen, wie z.B. der Beruf des Fotomodells oder dem des Balletttänzers gehört es sogar zur Voraussetzung, dass man sehr dünn ist.

Aber nicht jeder, der besonders schlank ist, ist gleich magersüchtig. Viele sind von Natur aus so dünn und nehmen trotz vieler Nahrungszunahme nicht zu. Anzeichen für Magersucht sind, wenn Gewicht durch extrem viel Sport, Diäten, Erbrechen, Appetitzügler oder Abführmittel beabsichtigt verloren geht. Auch wenn der Betroffene panische Angst vor einer Gewichtszunahme hat, sowie mindestens 25 % seines Normalgewichts (Alter und Größe mit einbeschloßen) verliert. Das Aussetzen oder unregelmäßiges Einsetzen der Regel ist ebenfalls ein ernstzunehmendes Anzeichen.

Warum? Das Verweigern der Nahrung oder das Halten von strengen Diäten verleiht Magersüchtigen ein bestärkendes Gefühl der Reinheit und Einzigartigkeit. Sie fühlen sich stolz darauf, Macht über sich und ihren Körper zu haben. Die Meisten fühlen sich auch dann noch zu dick, wenn sie bereits auf ein lebensbedrohliches Gewicht abgemagert sind und nur noch aus Haut und Knochen bestehen.

Folgen? Folgen dieser Essstörung sind veränderte Essgewohnheiten (der Betroffene zerpflückt sein Essen, isst keine kalorienreichen Sachen, braucht auch für kleine Mahlzeiten lange), Haarausfall, Wachstumshemmungen, niedriger Blutdruck, Unterzucker, Ausfall der Monatsblutung durch Hormonstörungen (was wiederum zur Folge haben kann, dass Mädchen später keine Kinder bekommen können), Nieren- und Leberschäden.
Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sind ebenfalls häufige Folgen.
Sehr oft sind Magersüchtige auch depressiv und reagieren stark reizbar. Seelische Veränderungen führen auch manchmal dazu, dass diejenigen Personen sich von ihrer Umwelt abseilen und in Isolation leben.

Heilung? Bei schlimmen Fällen, muss Magersucht im Krankenhaus behandelt werden, wo sie strenge Diätkost (Diät nicht im Sinn von abnehmen, sondern man muss einen vorgelegten Essplan einhalten) zu sich nehmen müssen.
Auch müssen sie sich Psychologen annehmen, die die psychischen Ursachen beheben müssen. Eine Behandlung dauert oft mehrere Jahre bis jemand von Magersucht geheilt ist. Deswegen ist es um so besser, je früher man mit der Behandlung anfängt.

Hilfe? Fühlst auch du dich betroffen, dann wende dich schnellstmöglich an Eltern, Geschwister, Freunde oder Verwandte, von denen du meinst, dass sie dir helfen können. Auch ist es manchmal hilfreich, Tagebuch über seine Essgewohnheiten zu schreiben. Sich nicht isolieren, sondern mit Freunden ausgehen ist ebenfalls ein Hilfsmittel. Auch Ärzte und Selbsthilfegruppen sind wichtige Stützen, um wieder zu normalen Essgewohnheiten zu kommen.

2006 / Ein Bild von mir mit Normalgewicht. Dick war ich nie, weshalb niemand verstehen konnte, warum ich dünner sein wollte.

Magersucht und Bulimie haben eine hohe Rückfallquote. Nur mit professioneller Hilfe, ist eine langfristige, gesunde Lebensweise möglich. Ein Rückfall ist für betroffene und Angehörige immer sehr schlimm, aber man darf nie vergessen, dass wir das nicht mit Absicht tun und das nur Verständis uns hilft.

Immer mehr Gewicht verlieren wollte ich. Wozu? ich weiß es nicht...


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